Grün und braun…

Und wieder war das Becken einige Zeit alleine, diesmal volle 2 Tage. Am Donnerstag oder Freitag fingen die Scheiben an, grün anzulaufen. Ausserdem waren seit Dienstag Teile des Sandbodens rostbraun. Beides laut den Experten Algenprobleme, scheinbar normal in der Einlaufphase. Habe also erwartet, dass wir das Becken heute grün zugewuchert mit komplett braunem Sand antreffen. Weit gefehlt! Die Scheiben waren zwar deutlich grün, man konnte aber noch problemlos reinschauen. ;-) Der Sand war eher sauberer als dass noch mehr Stellen braun geworden wären. Die Caulerpa-Algen im Schlammfilter sehen richtig gut aus, ich habe viele neue Triebe entdecken können. Es wird so langsam! :-)

Morgen werde ich bei All-Marine mit einer Wasserprobe vorbeischauen und hoffe, dann den ersten Fisch einsetzen zu können. Ein Juwelen Felshüpfer (Salarias fasciatus) soll es sein. Genau, der soll dem Grünzeugs an den Scheiben und sonstwo überall zu Leibe rücken. Dann mal gucken wi’s weiter geht. Wie gesagt, dafür muss das Wasser aber i.O. sein, ausserdem sollte der All-Marine einen Salarias in passender Größe und Preis da haben. Ausserdem müssen noch ein paar Lebendsteine her, der Aufbau ist zwar für den Anfang ganz nett, aber zufrieden bin ich damit noch lange nicht. Für die Einsiedler, Schnecken und Garnelen sicherlich gut genug, aber ich hätte das gerne noch viel lockerer, mit vielen Löchern, Unterschlupfmöglichkeiten und Höhlen.

Die Xenien von Steffen haben sich wie die Pest vermehrt und sind auch schon angewachsen, habe die Gummis schon wieder entfernen können. Echt erstaunlich, was sich da nach nichtmal einer Woche tut. Hoffentlich entwickeln die sich nicht zu Plage. ;-) Das Keniabäumchen sieht auch begeistert aus. Die Krustenanemonen sehen gut aus, aber nicht viel anders aus als kurz nach dem Einsatz ins Becken.

Die Garnelen werden übrigens immer zutraulicher. Sogar die Weißbandputzergarnele wollte bei den Fummelaktionen im Becken meine Hand putzen. Gefüttert habe ich sie nach den beiden Tagen Abwesenheit direkt auch mal, nachdem sie ja nicht so auf Glasrosen und sonstigen „Müll“ steht wie ihre beiden Wurdemanni-Kollegen.

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