Aquabilderbuch nun mit Bildern

So, auch im Aquabilderbuch sind nun ein paar Bilder online. Viel gibt es ja noch nicht zu präsentieren, aber ein paar Bilder sind ja dabei, die vorzeigbar sind. Hier nochmal der Link.

Die Kupferanemone hat die Dunkelheit im Becken (seit 23 Uhr ist das Licht aus) genutzt und hat sich schon ein bissel aus ihrer Höhle rausbewegt, oh Graus. Mal gucken, was morgen früh alles platt ist. ;-)

Eine Kupferanemone ist eingezogen

Heute ist der vorläufige Besatz komplettiert worden und es ist eine hübsche Blasenanemone (Entacmaea quadricolor), auch Kupferanemone genannt, eingezogen. Ich habe sie mittendrin in einer kleinen Höhle plaziert und dort ist sie auch noch, sie ist nur direkt an die Decke der kleinen Höhle umgezogen und “schaut” nach vorne raus und sieht ansonsten zufrieden aus.

Nachdem es allerdings heisst, dass Anemonen im Becken sich immer dort plazieren, wo man sie nicht will, bin ich mal gespannt, wo die Anemone morgen früh oder morgen Abend sitzt. Hoffentlich macht sie nicht allzu viel platt auf ihrem Weg.

Die beiden Clownsfische haben von der Anemone noch keine Notiz genommen, wobei sie vom bisherigen Besitzer ohne Wirtsanemone gehalten wurden. Es könnte also sein, dass wir die beiden Fische erst an die Anemone gewöhnen müssen, hoffentlich erfolgreich.

Ansonsten musste ich heute noch ein bissel im Becken arbeiten. Zwei Keniabäumchenableger umsetzen, die eine der beiden Scheibenanemonen umsetzen, ausserdem ein paar Gummibändchen entfernen. Einer der Ableger der Keniabäumchen ist schon angewachsen, ausserdem die Lederkoralle von Steffen. Die beiden Krustenanemonen von Steffen sind leider immer noch nicht umgewachsen, habe sie mal in ein kleines Loch eines Lebendsteines gesteckt und hoffe, dass sie hier anwachsen.

Der erste Todesfall! :-(

Super, heute ist eine der beiden Wurdemannsgarnelen gestorben. Sah heute morgen noch ganz normal aus, den Tag über war dann immer weniger Aktivität zu sehen, bis das Tier auf der Seite und dann zum Schluss auf dem Rücken lag und nur noch ab und an gezuckt hat. Unglaublicherweise waren dann direkt auch ein Einsiedler und eine der Weißbandputzergarnelen zur Stelle und haben schonmal versucht, anzuknabbern. Sah zumindest danach aus.

Grummel, hoffentlich bleibt das ein Einzelfall. Die Garnele war immerhin schon ne Weile im Becken, vom Umzugsstress kann’s also nicht mehr gekommen sein. Was nun genau los war mit ihr, keine Ahnung… :-(

Nitrit sinkt weiter!

Juchu, das Nitrit sinkt weiter. Nachdem ich immer noch keine eigenen Tests habe (scheinbar werden morgen aber endlich die Wandhalter und die Tests verschickt…), musste ich wieder testen lassen. Diesmal deutlich unter 0,1mg/l. Es wird so langsam. Giovanna und ich können es kaum erwarten bis der erste Fisch einzieht.

Neue Bilder gibt’s momentan keine, es hat sich optisch auch nicht sonderlich viel getan.

Wobei: Der Keniabaum sieht so aus, als ob er mehrere Ableger bekommt und diese demnächst abschnürt und im Becken verteilt. Hm, das Ding ist ja so schon riesig, wohin also mit den Ablegern? Freuen tut’s natürlich trotzdem! ;-) Blöderweise scheint der Keniabaum einen der drei Xenienableger zu vernesseln, die sehen gar nicht glücklich aus. Mal gucken, ob man das fotografieren kann, wird wohl aber recht schwierig. Mal gucken. Die Garnelen werden immer zutraulicher und hängen praktisch an der Scheibe, wenn nur jemand in die Nähe kommt. Am Futter kann’s aber nicht liegen, wir füttern wohl eher zu reichlich.

Mit dem Aufbau bin ich weiterhin sehr zufrieden, nur muss die Rückwand noch vollens zubaut werden. Mal gucken, wann mir da ein passender Stein über den Weg läuft. Das hat aber noch Zeit.

Nitritwert sinkt…

Heute mal wieder das Wasser messen lassen. (Grummel, die Tests sind immer noch nicht da, muss also immer zum All-Marine, echt ätzend.) Der Nitritwert ist von 0,4mg/l (Montag) auf 0,1mg/l gesunken. Immerhin. Hoffentlich geht’s so weiter.

Schön ist auch, dass sich die Tiere wohl fühlen, nur den Steinkorallenableger scheint es nicht so wirklich zu gefallen. Entweder sind die schon kaputt oder es dauert nicht mehr lange.

Die Garnelen erfreuen sich bester Gesundheit, zumindest sind sie putzmunter und fallen sofort über die Hände her, die ab und am im Becken den Aufbau optimieren.

Auf einem der neuen Steine hab ich gestern eine Glasrose entdeckt, die sich in einem langen Loch versteckt hält. Leider hat bisher keine der Wurdemannis Appetit bekommen, hoffentlich ändert sich das noch. Es ging doch so toll los mit den beiden Garnelen.

Die Bilder der ersten Woche

Und hier nun auch einige Bilder, beginnend mit mit dem Zeitpunkt, zu dem das Wasser von All-Marine frisch im Becken war.

Donnerstag, 4. Mai 2006:

Freitag, 5. Mai 2006:

Sonntag, 7. Mai 2006:

Montag, 8. Mai 2006:

Dienstag, 9. Mai 2006:

Donnerstag, 11. Mai 2006:

Sonntag, 14. Mai 2006:

Biotop nach wenigen Tagen…

Nun noch zu dem, was man nach der kurzen Zeit schon im Becken sehen kann. Mit den Steinen haben wir uns wohl direkt einige interessante Tiere eingeschleppt, die wohl zu jedem Meerwasseraquarium gehören. Jede Menge kleine Seesterne (Größe ~1-2cm), die wie dieser aussehen, ein kompakterer, aber auch nur ~1cm grosser Seestern, schaut von der Form her wie ein Noppen-Seestern aus. Dann ein recht großer Borstenwurm, der einige Zentimeter lang ist und Giovanna so gar nicht freut. Ein/zwei Schnecken sind unterwegs, die wir definitiv weder gekauft noch von Steffen bekommen haben. Das Becken ist also nach nicht einmal 2 Wochen sehr interessant und es macht Freude, reinzuschauen weil es immer wieder etwas neues zu entdecken gibt.

Die Einsiedler haben sich als wahre Terroristentruppe entpuppt. Die rotweißgestreiften Einsiedler (Ciliopagurus strigatus) sind friedlich, aber die beiden “Standardeinsiedler” (graubraune Farbe, vielleicht kann mir jemand sagen, was das für welche sind) sind total bekloppt. ;-) Rennen überall drüber, klettern überall rum und haben sich als allererstes direkt mal um die Häuser gekloppt und wechseln jeden Tag die Unterkünfte. Entweder habe ich zuviel Auswahlmöglichkeiten ins Becken geworfen oder es sind einfach nicht die passenden Häuser. Auf jeden Fall sind die Kollegen fleissig und graben den Sand durch und futtern auch jede Menge Kram von den Steinen.

Grün und braun…

Und wieder war das Becken einige Zeit alleine, diesmal volle 2 Tage. Am Donnerstag oder Freitag fingen die Scheiben an, grün anzulaufen. Ausserdem waren seit Dienstag Teile des Sandbodens rostbraun. Beides laut den Experten Algenprobleme, scheinbar normal in der Einlaufphase. Habe also erwartet, dass wir das Becken heute grün zugewuchert mit komplett braunem Sand antreffen. Weit gefehlt! Die Scheiben waren zwar deutlich grün, man konnte aber noch problemlos reinschauen. ;-) Der Sand war eher sauberer als dass noch mehr Stellen braun geworden wären. Die Caulerpa-Algen im Schlammfilter sehen richtig gut aus, ich habe viele neue Triebe entdecken können. Es wird so langsam! :-)

Morgen werde ich bei All-Marine mit einer Wasserprobe vorbeischauen und hoffe, dann den ersten Fisch einsetzen zu können. Ein Juwelen Felshüpfer (Salarias fasciatus) soll es sein. Genau, der soll dem Grünzeugs an den Scheiben und sonstwo überall zu Leibe rücken. Dann mal gucken wi’s weiter geht. Wie gesagt, dafür muss das Wasser aber i.O. sein, ausserdem sollte der All-Marine einen Salarias in passender Größe und Preis da haben. Außerdem müssen noch ein paar Lebendsteine her, der Aufbau ist zwar für den Anfang ganz nett, aber zufrieden bin ich damit noch lange nicht. Für die Einsiedler, Schnecken und Garnelen sicherlich gut genug, aber ich hätte das gerne noch viel lockerer, mit vielen Löchern, Unterschlupfmöglichkeiten und Höhlen.

Die Xenien von Steffen haben sich wie die Pest vermehrt und sind auch schon angewachsen, habe die Gummis schon wieder entfernen können. Echt erstaunlich, was sich da nach nichtmal einer Woche tut. Hoffentlich entwickeln die sich nicht zu Plage. ;-) Das Keniabäumchen sieht auch begeistert aus. Die Krustenanemonen sehen gut aus, aber nicht viel anders aus als kurz nach dem Einsatz ins Becken.

Die Garnelen werden übrigens immer zutraulicher. Sogar die Weißbandputzergarnele wollte bei den Fummelaktionen im Becken meine Hand putzen. Gefüttert habe ich sie nach den beiden Tagen Abwesenheit direkt auch mal, nachdem sie ja nicht so auf Glasrosen und sonstigen “Müll” steht wie ihre beiden Wurdemanni-Kollegen.