250 Liter Becken für Helmut

Am Freitag ist Helmut von seinem doch inzwischen sehr sehr kleinen 126l Becken (Grundfläche 80×35) in ein 250l Becken (Grundfläche 100×50) umgezogen.

An dieser Stelle recht herzlichen Dank an Felix für die sehr nette kostenlose Überlassung seines alten, aber sehr gut aussehenden und gepflegten Süßwasserbecken mit allem drum und dran: Becken an sich, schöner Unterschrank, Abdeckung mit 2*30 Watt T8 Leuchtbalken. Danke! :-)

Und auch herzlichen Dank an Oli für die kurzfristige Hilfe beim Umzug der Becken. Wir kamen uns am Freitag im Arbeitszimmer teilweise vor wie beim puzzlen, so viel Zeugs stand da teilweise rum.

Aus dem alten Becken ist im Prinzip alles umgezogen. Helmut ;-) , Sand, Steine und Blumentopf. An Technik zog die 1000l Filterpumpe um sowie der Tunze-Abschäumer. Den 100 Watt Heizstab habe ich gegen einen 150 Watt Heizstab getauscht und endlich mit einer temperaturgesteuerten Steckdose gesichert. Ich denke, dass ich strömungstechnisch etwas tun muss, die 1000l Pumpe kommt sich da doch etwas verloren vor. Auch werde ich noch passende T8 Röhren anschaffen müssen. Der Heizstab hängt deswegen so komisch hinten am Becken weil ich nicht mehr will, dass Helmut die Stabilität testet. Bin ausserdem am überlegen, hinten an der Rückwand in einer gewissen Höhe, am besten knapp unter der Wasseroberfläche Caulerpaalgen zu halten. Dazu muss ich aber noch überlegen, wie ich die dort anbringen kann.

Helmut scheint sein neues Becken zu gefallen, endlich schon rumlaufen zu können. Das Wasser ist noch recht bräunlich-gelb, aber das wird sich auch noch geben…

Hier ein paar erste Schnappschüsse von heute:

Ablegerbecken

Da sich die Korallenableger in den letzten Monaten fast schon gestapelt haben, musste ich hier dringend etwas unternehmen. Das Vorhaben gab es schon längere Zeit, aber jetzt nach dem Urlaub konnte ich es endlich umsetzen.

Habe das Technikbecken komplett umgeräumt und tatsächlich ein Abteil freibekommen. Dieses ist groß genug für mindestens 30, wenn nicht mehr, Ableger von „normaler“ Größe. Als Unterlage dient eine Lichtrasterplatte, die ich in halber Höhe angebracht habe. Hier musste ich mir nicht viel Mühe geben, die Lichtrasterplatte steht auf einem doppelten T aus hochkant gestellten und verkeilten Lichtrasterplatten. So bleibt eine Wasserhöhe von zirka 20 cm für die Ableger.

Für Strömung sorgt eine Tunze Nanostream 6025, Licht bekommen die Korallen mit einem 2 * 24 Watt T5 Leuchtbalken, den ich direkt auf das Technikbecken gelegt habe (natürlich gesichert ;-) ).

So denke ich habe ich für Ableger optimale Bedinungen geschaffen was Strömung, Licht und auch Ruhe vor dekorierungsfreudigen Mitbewohnern anbelangt. Bilder gibt es bei Gelegenheit. Zum Glück oder leider ist schon fast alles vollgestellt mit Ablegern, muss dringend wieder eine Verkaufaktion machen um Platz für neue Korallen zu schaffen.

Im Hauptbecken wissen die Fische gar nicht, wie ihnen geschieht. Auf einmal ist fast der komplette Sandboden von Ablegern befreit. Freies Schwimmfeld sowie ein riesengroßes Betätigungsfeld für die Umgrabeaktionen der beiden Grundeln ist geschaffen worden. ;-)

Die neue Hardware im Überblick

So, hier mal die neue Hardware im groben Überblick:

  • 450 Liter (140x60x60 cm) mit Riffkeramik am Ablaufschacht, Ablaufschacht auf die gesamte Breite mit 10 cm Tiefe
  • Technikbecken ~150 Liter (110x50x40 cm) mit integriertem Algenfilter
  • aqua connect Maxima Beleuchtung (6 * 54 Watt T5)
  • 3 * Tunze Nanostream 4045 Strömungspumpen (eine davon am OSCI Motion Nachbau)
  • Tunze Comline 9010 Abschäumer
  • Mini Red Dragon 2500 Rückförderpumpe
  • Aqua Medic Reefdoser Triple für Balling
  • Aqua Medic Niveaumat SP3000 Wassernachfüllanlage (vom alten Becken übernommen)
  • LED-Mondlicht Eigenbau

Heute abend habe ich nach der erfolgreichen Monate der Lampe (vielen Dank an dieser Stelle für die Hilfe bei meinem Vater!) Nitrit und Ammonium/Ammoniak gemessen. Beide Werte waren zufriedenstellend, deswegen habe ich danach direkt die Tiere aus dem alten Becken ins neue Becken migriert. Hat alles gut geklappt, auch mit dem sich daraus ergebenden Aufbau bin ich an sich sehr zufrieden. Für einen ersten Wurf und dafür, dass nichts geklebt sondern nur gestapelt ist nicht schlecht finde ich. Die vielen Korallenableger der großen verkauften Stöcke von Steffen, die ich vorgestern direkt geklebt habe, habe ich gleich ins Riff gestellt. Nun ist der Sand wieder frei und der Fuchs freut sich.

Ausser rund 2/3 der Lebendsteine (alles hat im neuen Becken keinen Platz und vollstellen will ich es ja auch nicht), einigen Weichkorallen, Sand, Kleinstlebewesen und Krabben befindet sich nun nichts mehr im alten Becken. Das Technikbecken habe ich unangetastet gelassen, habe nur die Hälfte der Algen herausgenommen und im Technikbecken des neuen Beckens untergebracht.

In den nächsten Tagen steht für das alte Becken folgendes auf dem Programm: Krabben fangen (als ausgesprochener Krabbenfan will ich die schon auch weiterhin habe), Umzug des Sandes ins Technikbecken und Verkauf der übrigen Lebendsteine mitsamt übrigen Weichkorallen wie Xenien, Krustenanemonen und Keniabäumchen. Danach Abschaltung des Beckens und „Kurzschließung“ des Technikbeckens. Habe immer noch Hoffnung, das Technikbecken laufend verkaufen zu können. Immerhin lebt es da drinnen ohne Ende. Wäre schade, das alles wegzuwerfen…

Morgen abend muss ich den Niveaumat vom alten ans neue Becken umziehen, der alte Niveaumat von Steffen funktioniert nicht mehr. Und was bei einem 450 Liter Pott so alles verdunstet ist der Hammer. ;-)

Bei Gelegenheit mehr und dann auch wieder Bilder. Will morgen nach der Arbeit direkt einige Fotos vom Aufbau und auch dem Becken in der Totalen schießen.

Upgrade auf 450 Liter!

Breaking News in den letzten Tagen: Habe das Becken von Steffen (der leider im Dezember aus beruflichen Gründen umzieht und das Hobby erst einmal auf Eis legen muss) übernommen. Aus 150 Litern mach 450 Liter. Das alles ergab sich recht spontan in den letzten 2-3 Wochen.

Das neue Becken hat 140x60x60 cm, einen 10cm breiten Ablauf auf der linken Seite sowie ein 150 Liter Technikbecken im Schrank darunter. Steffen hat das Becken als Raumteiler eingesetzt (es wurde auf 3 von 4 Seiten teures Weißglas verbaut), bei mir steht es nun direkt an der Wand im Wohnzimmer. Ein Raumteiler ist in der aktuellen Wohnung nicht möglich.

Gestern war Großkampftag. Umzug des Beckens von Bad Boll nach Esslingen, beginnend von 8 Uhr. Am Abend war der Großteil getan, aber heute war dann auch noch viel zu erledigen. Und natürlich bin ich noch längst nicht fertig. ;-)

Das kleine Becken läuft momentan noch fast 1:1 mit. Der Umzug der Tiere ins große Becken erfolgt erst in den nächsten Tagen. Erst einmal schauen, wie das neue Becken so anläuft. Das kleine Becken soll auch so schnell wie möglich abgebaut und verkauft werden.

In den nächsten Tagen hier dann mehr, für heute poste ich nur noch die ersten Bilder von gestern abend. Das Wasser ist noch leicht milchig vom Sand, der als letztes reingeschüttet wurde. An der Scheibe hängt ein Salatblatt für den Fuchs. Ach ja, eine Übersicht aller neuen und „alten“ Tiere gibt es erst einmal hier.

3. November 2007:

Nach dem Urlaub

Wir waren drei Wochen im Urlaub – danach war natürlich jede Menge zu tun. 4 Wochen war der letzte Wasserwechsel her, deswegen habe ich heute direkt mal 40 Liter Wasser gewechselt. Helmut hat das alte Wasser aus dem Hauptbecken bekommen.

Zusätzlich habe ich ein bissel umgeräumt im Becken, im genau zu sein: Sogar ziemlich viel umgeräumt. Der Aufbau gefiel mir schon seit langem nicht mehr, nur habe ich im vorurlaublichen und v.a. Hochzeitsstress nichts gemacht. Morgen werde ich mal ein paar Bilder machen sobald das Wasser wieder klar ist. Habe versucht, ein bissel mehr ein durchdrungenes Riff zu bauen und nicht nur einen Haufen von Steinen. Mal gucken, ob mir das gelungen ist. Bin mit dem Ergebnis erstmal zufrieden.

Beim Umbau bin ich direkt hergegangen und habe die Monodikrabbe sowie die Mithraxkrabbe ins Technikbecken umgesiedelt. Beide Krabben sind recht gross (Körper um die 4cm) und ich habe sie im Verdacht, die Putzergarnelen auf dem Gewissen zu haben. Zumindest einer Krabbe traue ich das zu. Bin noch nicht ganz sicher, wie ich weiter verfahre. Ob sie vielleicht doch wieder ins Hauptbecken zurück kommen oder vielleicht zu Helmut, mal schauen. Zu Helmut kommen sie nur, wenn ich mir so sicher wie möglich bin, dass sie nicht verspeist werden. Eventuell richte ich auch ein 20 Liter Krabbenrefugium ein.

Die Mandarindame ist vor dem Urlaub am nächsten Tag wieder aufgetaucht. Leider ist sie nun nach dem Urlaub verschwunden, beim Umbau habe ich sie auch nicht gefunden, ich gehe also von einem Todesfall aus. :-( Wie in einem der letzten Beiträge geschrieben hat sie gierig gefressen, ist aber immer dünner geworden. Könnte also durchaus sein, dass der Verdauungstrakt durch Giftfang o.ä. Probleme hatte. Der Fisch ist vom Flora, da hatte ich schonmal Pech mit diversen Fischen, Mandarins sowie Grundeln. Werde beizeiten Ersatz beim Kölle holen, da ist das Mandarinmännchen her, das sich pudelwohl fühlt und fast schon kugelrund ist.

Ansonsten hat den Urlaub alles überlebt, alles gedeiht und spiesst. Ich hoffe, dass ich durch den Umbau nichts getötet habe. Hatte nahezu alle Steine mehr oder weniger lange das der Luft.

Helmut geht es gut, er räumt im Becken wo es nur geht. ;-) Bin am überlegen, was ich ihm als „Spielkameraden“ ins Becken setzen kann. Ne Muräne fällt leider schon wegen der Beckengröße aus, bei einem Fangschreckenkrebs habe ich eher Angst um Helmut, bei einem kleinen Riffhummer eher Angst um den Hummer, eine Dekorateurkrabbe sehe ich u.U. auch als unterlegene Spezie an. Bin noch am überlegen, ob und was hier sinnvoll wäre.

Umräumaktion durch Keniabäumchensterben

Mal wieder etwas neues hier im Blog. Hat ja einige Zeit gedauert bis ich mich hier mal wieder gemeldet habe.

Das ursprüngliche Keniabäumchen von Steffen ist mir in den letzten Tagen eingegangen. Von den drei Teilen habe ich vorgestern einen entfernt, heute den Rest. Den anderen Keniabäumchen geht es gut, sehr komische Sache. Sah irgendwie so aus, als ob der Stamm aufgeplatzt wäre und da die Suppe raus lief. Wie dem auch sei, der Rest sieht fit aus.

Durch den freien Platz habe ich das Becken nach Monaten mal wieder etwas umgeräumt, mal gucken, wie sehr ich damit zufrieden bin, wenn ich’s dann mal bei Tageslicht sehe, nicht nur unterm Blaulicht. Hat wie immer ewig gedauert und war mit grossem Ärger und K*tzeffekten verbunden. ;-)

Bob der Baumeister (die Monodikrabbe) ist wieder aufgetaucht und ist richtig groß geworden. Inzwischen würde ich sie fast auf die Größe von Steffens Monodikrabbe schätzen, wenn diese nicht auch wieder massiv zugelegt hat im letzten halben Jahr.

Helmut

Das erste Tier hat einen Namen bekommen und ist auch noch brandaktuell dazugekommen, vor nichtmal 8 Stunden.

War bei All-Marine um mich zu erkundigen, warum dem Schlangenseestern andauernd an den Armen geknabbert wird. Ist übrigens schon wieder der Fall, dass mindestens 3 Arme massivst gekürzt sind. Das wächst zwar langsam wieder nach, aber trotzdem geht knabbern schneller als wachsen. Ätzend. Zwei verschiedene Meinungen habe ich dort bekommen. Könnte ne Krabbe sein, könnten auch Garnelen sein. Kann ich beides eigentlich nicht so wirklich glauben. Die Nanostream ist es sicherlich auch nicht, da der Seestern sich permanent auf der genau anderen Seite des Beckens aufhält.

All-Marine hat eine neue Lieferung bekommen, dabei war ein ziemlich großer Weisspunkt-Einsiedler (Dardanus megistos). Das Bild im Meerwasser-Lexikon ist nicht unbedingt aussagekräftig, werde hier noch bessere Bilder posten. Das Häuschen hat einen Durchmesser von 10cm (breite Seite), der Eingang über 4cm. Ein Riesentier und ein super interessantes Tier. Wie dem auch sei, ich hab es kurzerhand geschenkt bekommen. Spontan haben Gerd von All-Marine und ich ihn Helmut getauft. *g*

Wegen dem Spontanzugang von Helmut musste nun ebenso kurzerhand noch ein günstiges 45 Liter Becken (50x30x30cm) gekauft werden, in dem der Einsiedler nun in Einzelhaft gehalten wird. Als Technik befindet sich im Becken nur eine Störmungspumpe und ein kleiner Heizstab. Als Beleuchtung kommt eine ~15 Watt Leuchtstoffröhre drüber. Beim Wasserwechsel im Hauptbecken kommt das alte Wasser zum Einsiedler. Fertig. ;-) Die Einrichtung besteht aus Sand (wo noch mehr rein muss) und einigen toten Steinen. Mehr nicht, zumindest bisher. Ist aber wohl auch schwierig, andere Pflanzen oder Tiere mit dem Einsiedler zu halten, selbst Algen haben da wohl keine Chance. ;-) Werde es aber trotzdem mal mit Keniabäumchen und Caulerpas versuchen.

Der Einsiedler ist ein echter Hingucker. Die meisten halten ihn für einen Schädling, ebenso viele Leute finden das Tier faszinierend. Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Auf jeden Fall steht für mich klar, dass das Tier an sich nur in einem eigenen Becken zu halten ist. Scheinbar wird sogar aktiv Jagd auf Fische gemacht, der Einsiedler frisst von Hundefutter über Karotten wohl alles, auch Anemonen, andere Einsiedler, Schnecken und andere Tiere, die man so normalerweise in einem Meerwasserbecken hält.

Eine Schere und ein halber Fühler fehlt, ich hoffe, dass das nachwächst. Desweiteren hoffe ich, dass sich Helmut schnell einlebt bei uns. :-)

Projekt Rückwand abgeschlossen

So, nun endlich ein paar Sätze zum Bau der Rückwand. Die Bilder gibt es ja schon in meinem Bilderpost von heute zu betrachten. Wie ich finde, ist mir das ganz gut geglückt. *selbst auf die Schulter klopf* ;-)

Bedanken möchte ich mich vor allem bei Oliver Neubert und Wolfgang Colsman, die mir mit hilfreichen Tipps zur Seite standen.

Das ganze war eigentlich recht einfach. Bei Welke habe ich eine 3mm starke und 50x50cm große PVC-Platte gekauft. Diese wurde dann mit einigen Steinen beklebt, als Klebstoff diente hier Aquariensilikon. Danach kam Epoxizharz C (geeignet für Aquarien) zum Einsatz. Konnte ich ganz bequem bei Gerber GFK-Systeme beschaffen, die in Stuttgart in der Nähe des Nordbahnhofs (Ufa-Palast) angesiedelt sind. Die Platte wurde dünn mit Epoxidharz bestrichen und dann grober Korallensand drauf gestreut. Das ganze dann 24 Stunden trocknen lassen und dann zwei Tage in Wasser eingelegt.

Einbauen war die größte Fummelei, weil ich fast das ganze Becken ausräumen musste. Hat aber auch ganz gut geklappt – mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden.

Man empfahl mir, den Korallensand vorher zu waschen weil sonst viel wieder abfällt, das war mir dann aber doch zu viel Arbeit und ich habe darauf verzichtet. Hat auch nicht geschadet, hat alles sehr gut gehalten.

Gekostet hat mich der Spass nicht einmal 30 EUR, auch das finde ich ist ein sehr gutes Ergebnis.

Die Tiere haben die Rückwand noch nicht so in Beschlag genommen wie ich mir das vorgestellt habe, lediglich Einsiedler und die Seesterne finden die Rückwand sehr interessant. Nun bin ich mal gespannt, wie schnell sie zuwächst mit Kalkrotalgen und Weichkorallen. Bei Gelegenheit muss ich ein paar Xenien „anpflanzen“.

An diesem Artikel habe ich mich auch ein bisschen orientiert: matuta.com – „Druckknopf-Rückwand“ für Süß- und Meerwasseraquarien